F17 Resonanzräume in der Erlebnispädagogik schaffen – ein Schritt für den sozial-ökolgischen Wandel

Der Soziologe H. Rosa kritisiert in seinen Werken die kapitalistische, von Wachstum und Beschleunigung geprägte Welt unter anderem auf Grund der vielen Krisentendenzen (ökologische, ökonomische, soziale Krise, steigende Burn-Out-Raten etc.).
Über die Kritik hinaus liefert Rosa mit seiner Idee von Resonanz(erfahrungen) aber auch einen Ansatz, mit den Krisen umzugehen, diese zu vermeiden oder zu bewältigen und stößt die Idee der Resonanzpädagogik an.
Insofern scheint bei der Antwortsuche auf die Frage, wie Erlebnispädagogen*innnen, die gesellschaftspolitisch etwas verändern wollen, von der Erkenntnis des notwendigen Handelns ins Handeln kommen, ein Blick in die Resonanztheorie und -pädagogik vielversprechend.

Tatsächlich sind spannende Impulse und Denkanstöße zu finden, auf die ich nach einem theoretischen Input über die Resonanztheorie gerne sprechen möchte.
Dabei soll bspw. auf folgende Fragen eingegangen werden:

In welchem Verhältnis stehen Resonanz- und Erlebnispädagogik (EP) zueinander?
Was kann die EP von der Resonanzpädagogik lernen oder nutzen?
Welche Resonanzpotenziale stecken in der EP?
Wie kann die praktische Umsetzung der Resonanztheorie in der EP aussehen?

Wenn auch alle Interessierten herzlich willkommen sind, richtet sich das Forum hauptsächlich an diejenigen, die bisher kein vertieftes Wissen zu Rosas Resonanztheorie haben.

Leitung: Rahel Drüen, Wissenschaftliche Mitarbeiterin & pädagogische Mitarbeiterin, Philipps-Universität Marburg & bsj Marburg e.V.

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