W22 Erlebnispädagogik als Vermittler in gesellschaftlichen Problemlagen

In der aktuellen Zeit begegnet uns wieder verstärkt eine Diskussion um „Gesellschaftliche Ausgrenzung“. In vielen Diskussion und Auseinandersetzung im Bereich von gesellschaftlicher Ausgrenzung, geht es um das Thema von konträren Sichtweisen und Meinungen. Viele fühlen sich missverstanden und wollen gehört werden. Niemand möchte seinen Standpunkt aufgeben.

Die zugrunde liegende Frage des Workshops wird sich mit möglichen Lösungsmöglichkeiten durch die Erlebnispädagogik beschäftigen. Kann die Erlebnispädagogik als Methode einen praktischen Ausweg aus dieser gesellschaftlichen Entwicklung geben? Es geht hierbei um die Aufgabe des Vermittelns, des Verstehens und des Aufeinander Zugehens.

„Die Erlebnispädagogik als Vermittler“ ist ein Workshop, in dem sowohl praktische Übungen, Moderationsformen und theoretische Ansätze, sowie Auszüge der traumapädagogischen Arbeit vorkommen.

Die zugrunde liegende Theorie bezieht sich auf das Wechseln von Rollen und Sichtweisen, sowie das Verstehen, warum die „Wer-hat-Recht-Frage“ keine langfristige Lösung anbieten kann. Der Fokus wird dabei nicht auf eine gesellschaftliche Gruppe gelegt, sondern kann modellhaft für alle verstanden werden, die mit sehr konträren Meinungen arbeiten.

Der Workshop richtet sich an Fortgeschrittene, die bereits Erfahrung als Anleiter*in in der Erlebnispädagogik gesammelt haben.

Leitung: David Schwarz, Dozent für Erlebnispädagogik, F+U Rhein-Main-Neckar. Fachschule für Sozialwesen – Schwerpunkt Jugend- und Heimerziehung, Heidelberg

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