W34 Trauma trifft Erlebnis

Was passiert, wenn sich Traumapädagogik und Erlebnispädagogik begegnen – wenn sich Traumapädagogen und Erlebnispädagogen begegnen? Welche Effekte stellen sich für Klienten ein?

Die KIWO-Jugendhilfe Dülmen initiiert  im Sommer 2020 das Projekt „Traumasensible  Erlebnispädagogik“ und führt die beiden pädagogischen Schwerpunkte der Jugendhilfeeinrichtung zusammen. Dafür nehmen sich die Mitarbeiter zwei Jahre Zeit und werden intensiv wissenschaftlich begleitet. Eine spannende Zeit mit einer gehörigen Portion Pioniergeist!

Die KIWO-Jugendhilfe ist eine mittelständische Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe im Münsterland. Bei einem großen Teil der Kinder und Jugendlichen, die in den Gruppen und Pflegefamilien leben, ist davon auszugehen, dass erhebliche Traumatisierungen vorliegen. Als Projektziel erwarten die Mitarbeiter Antworten auf folgende Fragen:

  • Welcher Nutzen ist von der Anwendung einer integrierten traumasensiblen Erlebnispädagogik für traumatisierte Kinder in der stationären Jugendhilfe zu erwarten?
  • Was macht ein traumasensibles erlebnispädagogisches Setting aus?
  • Über welche Kompetenzen soll der/die traumasensible Erlebnispädagog*in verfügen?

Im Workshop berichten die Mitarbeiter von ihren Ansätzen, bisherigen Erfahrungen und der Projektidee, geben Platz für den fachlichen Diskurs und laden ein zum praktischen ausprobieren und experimentieren. Die Teilnehmer bekommen einen Einblick in die Praxis des Projekts, in eine theoretische Grundlegung der Traumasensiblen Erlebnispädagogik und probieren sich aus in einfach anzuwendenden praktischen Übungen.

Zielgruppe: Alle Interessierten. Erlebnispädagogen, Interessierte aus Jugendhilfe und Psychiatrie. Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis

Leitung:  Ralf Klausfering, Diplom-Sozialpädagoge, Ute Thaleikis-Carstensen, Diplom-Psychologin,KIWO-Jugendhilfe Dülmen

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