W5 Juggern statt Prügeln – Ein teamorientiertes Actionspiel mit Potenzial zur Gewaltprävention

Jugger ist eine Mischung Rugby und Gladiatorenkampf: Zwei Mannschaften á 5 Spieler/-innen treten gegeneinander an und versuchen das Spielgerät, den Jugg, im gegnerischen „Tor“ (dem Mal) zu versenken. Vier der fünf Spieler/-innen sind mit sog. Pompfen ausgestattet, womit sie versuchen, die jeweils gegnerischen Spieler/-innen kurzzeitig aus dem Spiel zu nehmen. Der/die Spieler/-in ohne Pompfe darf den Jugg in die Hand nehmen und Punkte erzielen. Diese/-r Spieler/-in muss also vom eigenen Team so in Szene gesetzt und „freigespielt“ werden, damit der Jugg erfolgreich im gegnerischen Tor platziert werden kann.

Juggern bietet vielfältige Chancen für die Erlebnispädagogik, zwei Schwerpunkte werden im Workshop aufgegriffen:

1. Teamorientierung: Nur wenn die Spieler/-innen sich gut abstimmen und als Team zusammenarbeiten kann das Spiel erfolgeich gestaltet werden. Auch Anfänger/-innen kommen schnell ins Spiel und können ihre Fähigkeiten einbringen.
2. Gewaltprävention: Juggern wirkt auf den ersten Blick martialisch, bietet auf den zweiten Blick aber viele Chancen, gerade mit jungen Menschen, zum Thema Gewalt, Respekt und Fairness zu arbeiten.

Inhalte des Workshops:

– Vermittlung der Spielregeln und Sicherheitshinweise
– Jugger spielen
– Theoretische Impulse zur Teamentwicklung und Gewaltprävention
– Hinweise zum Bau einer eigenen Jugger-Ausrüstung

Leitung: Stefan Westhauser, Leitung des Instituts für Erlebnispädagogik der CVJM-Hochschule, Kassel

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